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Geschichten
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Bob Marley`s Goast mit "Gehfrei"
Ja, eigentlich heißen sie Rollator. Aber Gehfrei finde ich netter. Ich mag sie nicht, weil sie die Gebrechlichkeit so klar erkennbar machen. Obwohl der Mann der Tat mich schon mehrfach davon überzeugen wollte, dass mich so ein Teil entlasten würde oder meine Wege weniger unfallträchtig für mich seien. Wie dem auch sei – ich war zum Konzert Marley`s Goast eingeladen, was mich riesig freute, und meine Gastgeberin bot mir an, solch ein Teil mitzubringen, da es nur Stehplätze gab
2 Min. Lesezeit


Dein Mund
Es war dein Mund, der Wünsche in mir weckte - es war dein Mund, der die Glut zum Lodern brachte - es war dein Mund, der mich Verzweiflung lehrte - es war dein Mund, der mich noch hoffen ließ. Es ist dein Mund, der Sehnsucht in mir weckt - es ist dein Mund, der süße Träume bringt - es ist dein Mund, der mein Herz schneller schlagen lässt – es ist dein Mund, der die Geduld mich lehrt. Dein Mund – er schweigt. Warum?
1 Min. Lesezeit


Wie der Frosch zum Prinzen wurde
Hilde liebt Frösche. Überall hat sie welche sitzen oder stehen, aus Porzellan, aus Kunststoff oder aus Plüsch. Alle schauen sie Hilde mit ihren großen Augen an und es gab eine Zeit - eine Zeit, in der Hilde sich recht einsam fühlte - da wünschte sie sich, dass das Märchen vom Frosch, der zum Prinzen wird, für sie wahr würde. Nun - sie hatte keine goldene Kugel und sie würde auch bestimmt nicht so garstig mit dem Frosch umgehen, wie es die verwöhnte Königstochter getan hatte.
3 Min. Lesezeit


Die Heimkehr des Vaters
Es war 1955 und Nacht. Laute Stimmen auf dem Flur weckten Hilde. Sie schlich sich aus dem Bett und öffnete einen Spalt breit die Tür. Da stand ein fremder Mann mit Hildes Mutter und ihrer Großmutter. Im Halbdunkel sah sie einen müden, hageren Mann in einem langen dunklen Mantel. Die Situation hatte etwas Beklemmendes - es war keine freudige Begrüßungsstimmung, die man erwartet hatte. Das ist Hildes Erinnerung an den Moment, als sie ihren Vater das erste Mal sah. Die Tage z
2 Min. Lesezeit


Bio
Es hatte geregnet. – ein kalter Mai-Regen, den die „Kalte Sophie“ geschickt hatte. Hilde ging an einem Rapsfeld entlang, sog den Duft der Blüten ein und erfreute sich an der Weite des Feldes mit der satten gelben Farbe. Auf ihrem Weg zog eine Schnecke langsam eine schleimige Spur. Das erinnerte Hilde daran, dass sie als Kind Schnecken eingesammelt hat. Es gab pro Schnecke einen Pfennig. Da es viele Schnecken auf dem Gelände der Gärtnerei gab, kam einiges zusammen. Die Schneck
2 Min. Lesezeit
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